Ein digitales Archiv mit Tiefgang und Geschichte
Die Wurzeln der Momentothek liegen in der „Digitalen Sammlung Langer/Schober“. Gemeinsam mit regionalen Unternehmen wurde die Plattform grafisch und technisch aufgebaut. Einen besonderen Schatz stellt die Ergänzung durch die Originalaufnahmen von Alexander Mohát dar, die das Archiv zusätzlich bereichern.
Das älteste in der Momentothek gezeigte Dokument stammt aus dem Jahr 1583, die ältesten abgebildeten Personen und Ansichten sind rund 165 Jahre alt. Über 300 Personen, Familien und Institutionen – aus Oberwart, aus ganz Europa und sogar aus Übersee – haben ihre privaten Erinnerungen zur Verfügung gestellt.
Ein Archiv von allen – für alle
Das Besondere an der Momentothek: Sie lebt vom Mitmachen. Interessierte können sich registrieren und selbst historische Aufnahmen hochladen. So ist in den vergangenen Jahren eine wertvolle Sammlung entstanden, die nicht nur Oberwarterinnen und Oberwarter begeistert, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus auf Interesse stößt.
Die Zugriffszahlen sprechen für sich: In den letzten sechs Monaten wurde die Website durchschnittlich 100.000 Mal pro Monat aufgerufen – ein eindrucksvoller Beweis für das große Interesse an der lokalen Geschichte weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus. Auch Museen, Universitäten und Forschungseinrichtungen nutzen die Momentothek für wissenschaftliche Arbeiten oder Ausstellungen.
Ein besonderes Merkmal der Plattform sind die Filterfunktionen, mit denen sich gezielt nach Personen, Orten, Ereignissen oder Zeiträumen suchen lässt. So wird Geschichte für jede und jeden zugänglich.
Bürgermeister Georg Rosner zeigt sich begeistert:
„Mit der Momentothek ist es gelungen, wichtige Dokumente und Bilder aus unserer Stadt in digitaler Form zu bewahren und für alle erlebbar zu machen. Ich danke Tillfried Schober für sein Engagement – und auch all jenen, die mit ihren Beiträgen dieses Archiv mit Leben füllen.“