Mit dem Beschluss hat der Gemeinderat festgehalten, dass die im Rahmen des Beteiligungsprozesses erarbeiteten Ideen und Vorschläge der Bevölkerung künftig als wichtige Grundlage für die Stadtentwicklung herangezogen werden sollen. Die Ergebnisse werden – wo immer möglich – in Planungsprozesse eingebunden und bei zukünftigen Projekten berücksichtigt.
„Diese Bürgerbeteiligung war ein Erfolg. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger haben sich aktiv eingebracht und Ideen für die Zukunft von Oberwart geliefert“, betont Bürgermeister Georg Rosner im Rahmen der Pressekonferenz. Der Beteiligungsprozess wurde von der Agentur Rabold & Co. begleitet, rund 270 Personen nahmen auf verschiedenen Wegen teil.
Die Stadtgemeinde befindet sich derzeit in einer umfassenden Konsolidierungsphase. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage können vorerst keine weiteren Beteiligungsformate wie Arbeitsgruppen oder zusätzliche Projekte umgesetzt werden. „Jeder Euro muss derzeit genau überlegt werden. Dennoch war dieser Prozess keinesfalls umsonst. Wir haben jetzt eine solide Grundlage, auf die wir zurückgreifen können, sobald finanzielle Spielräume vorhanden sind“, so der Bürgermeister.
Vizebürgermeister Michael Leitgeb ergänzt: „Wir sehen die Ergebnisse nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als Arbeitsauftrag. Sie werden uns in Zukunft begleiten.“
Subventionen für Vereine und Institutionen
Bei der Sitzung des Gemeinderates stand außerdem die finanzielle Unterstützung für die Vereine im Mittelpunkt. Die zuständigen Ausschüsse und auch der Stadtrat haben sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und dem Gemeinderat gestern ihre Vorschläge vorgelegt. Diese wurden einstimmig angenommen. Damit subventioniert die Stadt die Vereine und Institutionen mit 164.700 Euro. Bürgermeister Georg Rosner und Vizebürgermeister Michael Leitgeb freuen sich über die Einigkeit im Gemeinderat: „Die Vereine und Institutionen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Stadtlebens, es ist uns ein besonderes Anliegen, dass wir ihr Engagement und ihr Ehrenamt finanziell unterstützen können.“